Hohe Auszeichnung in St. Pölten: Der langjährige Generaldirektor der Albertina Klaus Albrecht Schröder wurde am Dienstag, dem 21. April, mit dem "Silbernen Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich" geehrt.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner ließ dabei keinen Zweifel an seiner Bedeutung. Sie ehrte seine außergewöhnlichen Leistungen und seine enge Verbundenheit mit Niederösterreich – und fand klare Worte für seinen Einfluss auf die Kulturszene.
Vor allem ein Projekt sticht hervor: 2017 übernahm die Albertina große Teile der Sammlung Essl, 2020 entstand daraus die "Albertina Modern". 2024 folgte schließlich der nächste große Schritt – die Eröffnung eines dritten Standorts im ehemaligen Essl Museum in Klosterneuburg.
"Eine ganz wichtige Entscheidung, durch die das ehemalige Essl Museum nach acht Jahren Schließung zu neuem Leben erweckt wurde," sagte Mikl-Leitner. Und führte fort: "Klaus Albrecht Schröder hat damit einen kulturellen Leuchtturm für Niederösterreich geschaffen – danke für diese tiefe Verbundenheit mit unserem Bundesland."
Für die Landeshauptfrau ist klar: Schröder ist eine "ganz besondere Koryphäe" und ihm sei "das Kulturland Niederösterreich ein Herzensanliegen". Als Generaldirektor habe er die Albertina zu einem Museum von Weltrang gemacht.