Am Dienstag, dem 21. April, öffnete Bundespräsident Alexander Van der Bellen seine Präsidentschaftskanzlei für ganz spezielle Gäste. Die heimischen ESC-Teilnehmer der letzten Jahrzehnte folgten der Einladung. Wie bei einem großen Klassentreffen fielen sich unter anderem Marianne Mendt ("Musik", 1971), Tom Neuwirth alias Conchita Wurst ("Rise Like a Phoenix", 2014) oder Waterloo & Robinson ("My Little World", 1976) um den Hals.
Beim "Klassentreffen der ESC-Allstars" betonte der österreichische Bundespräsident, was für eine wilde Mischung dieses Mega-Event ausmacht: "Aliens, Piraten, tanzende Roboter – Akrobatik, Stimmgewalt, Feuershows, Lichtchoreografien – aber manchmal auch einfach ein Mann, der am Klavier sitzt, sich selbst begleitet und singt."
Hinter der bunten Aufzählung steckt aber mehr als nur Show. Für den Bundespräsidenten ist der ESC ein Spiegel Europas. Der Eurovision Song Contest zeige, "wie bunt unser Kontinent ist" – und auch, "was wir können, was wir sind".
Bei einem Event rund um den ESC darf heuer aber eines nicht fehlen – Cosmó und sein ESC-Song. Gemeinsam mit Bundespräsident Van der Bellen führte die ESC-Hoffnung kurzerhand eine "Tanzschein"-Kontrolle durch. Und es zeigte sich: Die ESC-Allstars sind allesamt bereit für das Mega-Event – der "Tanzschein" sitzt.