Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bezog am Montag in einem CNN-Interview Stellung zur Flüchtlingskrise. "Europa kann nicht alle Flüchtlinge aufnehmen. Wir müssen diesen Zustrom stoppen", sagte sie. Die der Türkei versprochenen Hilfsgelder würden erst überwiesen werden, wenn konkrete Projekte existieren.
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bezog am Montag in einem CNN-Interview Stellung zur Flüchtlingskrise. "Europa kann nicht alle Flüchtlinge aufnehmen. Wir müssen diesen Zustrom stoppen", sagte sie. Die würden erst überwiesen werden, wenn konkrete Projekte existieren.
Moderatorin Christiane Amanpour sprach mit Mikl-Leitner über die Flüchtlingskrise. Die Innenministerin kritisierte im Interview, dass Europa alleine auf weiter Flur sei. "Was macht der Rest der Welt. Der Rest der Welt kann auch helfen und beispielsweise humanitäre Hilfe anbieten", sagte sie.
Mikl-Leitner unterstrich, dass der Türkei eine Schlüsselrolle bei der Lösung der Krise zukomme. Angesprochen auf die bereits im November versprochenen drei Milliarden Euro für die Türkei, hielt die Innenministerin fest: "Das Geld wird zugewiesen werden, so bald es konkrete Projekte gibt, denen es zugeordnet werden kann". Man werde der Türkei eine Deadline nennen, bis zu dieser Projekte organisiert werden müssen.
Zu den dramatischen Bildern von der mazedonisch-griechischen Grenze, wo es zu Ausschreitungen gekommen ist, sagte Mikl-Leitner: "Diese Bilder sind furchtbar für uns alle. Aber die Menschen, die das verursachen, sind jene, die weiterhin an der Politik der offenen Arme festhalten und die Erwartungen schüren." Daher müsse die EU diesen Zustrom stoppen und Menschen zurückschicken.