Zwei Möglichkeiten gäbe es laut Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, sollte der Flüchtlingsansturm nicht auf europäischer Ebene gelöst werden. Zum einen können man weitermachen wie bisher, zum anderen droht die Innenministerin, die Grenzen dicht zu machen. Letzteres hätte "Bilder wie aus Mazedonien" zur Folge.
Zwei Möglichkeiten gäbe es laut Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, sollte der nicht auf europäischer Ebene gelöst werden. Zum einen können man weitermachen wie bisher, zum anderen droht die Innenministerin, die Grenzen dicht zu machen. Letzteres hätte "Bilder wie aus Mazedonien" zur Folge.
Nachdem am Montag abermals 3.700 Flüchtlinge die Grenze nach Österreich passiert hatten, drängte Mikl-Leitner am Dienstag abermals auf eine gesamteuropäische Lösung. Man stehe mit Deutschland in täglicher Abstimmung - diese würden an der momentanen Politik festhalten.
Sollte man sich mit dem Rest Europas allerdings nicht einigen können, müsse man sich bewusst sein, dass es nur zwei Lösungen gäbe: Entweder würde man weitermachen wie bisher und Flüchtlinge mehr oder weniger , also Gewalteinsätze an der Grenze. Das müsse "jedem bewusst sein".
Sonderzüge nach Deutschland
Ob weiter Sonderzüge für Flüchtlinge nach Deutschland fahren, wollte sie nicht sagen, das würde vor allem Schlepper interessieren. Kanzler Werner Faymann geht davon aus, dass Deutschland weiter Flüchtlinge aufnimmt. Dieses Signal hätte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel bei einem Treffen an ihn ausgesandt.Es dürfe allerdings nicht der Eindruck entstehen, dass Österreich so wie Ungarn Flüchtlinge einfach weiterschickt. Also werde man noch mehr Asylplätze schaffen.
"Nicht auch zweite Wange hinhalten"
Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) verknüpft die Problematik mit den Flüchtlingen mit dem und sagte am Dienstag: "Ich habe keine Lust, auch noch die zweite Wange hinzuhalten". Es brauche schärfere Maßnahmen, vor allem eine Kontrolle der EU-Außengrenzen. So wie bisher könne man nicht weitermachen.
4.000 Flüchtlinge in Wien
In Wien haben vergangene Nacht rund 4.000 Menschen in den Notunterkünften genächtigt. Das teilte ein Sprecher des Fonds Soziales Wien (FSW) am Dienstag mit.