Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) sieht "keine Zeit für eine Neuwahl" auf Bundesebene, verwies sie am Montag am Rande einer Pressekonferenz in St. Pölten etwa auf die Pandemie. Sie erwarte sich "Geschlossenheit in der Regierung" und "dass alle guten Willens sind". Es brauche Stabilität und Handlungsfähigkeit. Auch die Bevölkerung erwarte sich, dass die Bundesregierung arbeite und halte, fügte Mikl-Leitner hinzu.
Die Landeshauptfrau merkte außerdem an, dass keine politische Partei eine Impfpflicht haben wollte. Eine solche sei jedoch "notwendig, um aus dem Teufelskreis der Pandemie herauszukommen". Die Impfung sei "der größte Trumpf". Es gehe auch um den Schutz der Wirtschaft und von Arbeitsplätzen, erinnerte Mikl-Leitner.
Auch zum Lockdown nahm Mikl-Leitner Stellung. Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (VP) hatte sich ja schon am Sonntag vehement für die Öffnung aller Bereiche ausgesprochen - also nicht nur des Handels, sondern auch der Gastronomie. Mikl-Leitner verstand zwar Platters Ansatz - aber sie selbst wolle sich erst am Mittwoch auf die Expertise der Fachleute verlassen, sagte sie am Montag am Rande der Pressekonferenz in St. Pölten - mehr dazu hier. Sie zeigte sich jedoch "sehr zuversichtlich, dass es weitreichende Öffnungsschritte geben wird".