Milliardär verschenkt unter Followern 8 Millionen Euro

Ein Milliardär möchte mit einer unkonventionellen Methode ergründen, ob Geld glücklich macht. Seine Follower können 8.000 Euro zu gewinnen.
Der japanische Milliardär Yusaku Maezawa ist bekannt für seine Großzügigkeit. Für die erste SpaceX-Raumfahrt mit Touristen reservierte der Weltraum-Fan sämtliche Sitzplätze. Erst letztes Jahr verschenkte er einen großen Barbetrag. Nun möchte er 1.000 seiner Follower erneut ein Geld-Geschenk machen.

Mit dem Modeunternehmen Zozo hat Maezawa seinen Reichtum erwirtschaftet. In den letzten Jahren hatte dieses jedoch Einbußen zu verzeichnen und so entschloss sich der Unternehmer dazu seine Anteile zu verkaufen und sich ganz ohne weiteren Einfluss zurückzuziehen.



App mit maßgeschneiderter Kleidung


CommentCreated with Sketch.1 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Idee scheint zu innovativ gewesen zu sein. Per App wurden Maßfertigungen angeboten. So sollten Kleidergrößen der Vergangenheit angehören und maßgeschneiderte Kleidung erschwinglich werden. Letztendlich konnte sich dieses Prinzip nicht behaupten.

Ein "ernstzunehmendes Sozialexperiment"

Auch am europäischen Markt scheiterte der das ambitionierte Projekt, das eine Mode-Revolution hätte auslösen können. Das Experiment für Individualität und gegen Mode von der Stange hatte eine so komplexe Technologie, dass es auch schwer war Produzenten für die Kleidung zu finden. In 72 Ländern startete es gleichzeitig, in den USA und Deutschland folgte schon bald der Rücktritt vom Markt.

Nun verkündete Maezawa auf Twitter, dass er 1.000 der 6,8 Millionen Follower jeweils 8.000 Euro schenken wolle. Er sieht es als ein "ernstzunehmendes Sozialexperiment" und möchte mit dem Experiment herausfinden, ob Geld und Zufriedenheit in Zusammenhang stehen.



Im Vorjahr 800.000 Euro an Follower verschenkt


Es ist nicht das erste Mal, dass der 44-jährige so ein Experiment durchführt. Dass er Teile seines Reichtums großzügig verteilt, hat er bereits im Vorjahr bewiesen, wo er über 800.000 Euro unter 100 seiner Follower aufteilte.

Experten kritisieren bei dem Experiment, dass es sich nicht um eine regelmäßige, sondern um eine einmalige Zahlung handle. Deswegen könne es nicht in den gleichen Kontext gebracht werden, um nachhaltige Zufriedenheit zu stiften.

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