Vor zwei Wochen stahl er fast eine Million Euro, am Donnerstag stellte sich der slowenische Sicherheitsangestellte der Polizei. Nun soll er verraten haben, dass er seine Beute in einem Schließfach auf einem deutschen Bahnhof deponierte.
Das berichtete am Freitagnachmittag das slowenische Internetportal 24ur.com.
Weiters wurde bekannt, dass der 47-Jährige nach seiner Festnahme einen Teil der Beute - rund 100.000 Euro - und den Schlüssel zu dem Schließfach dem zuständigen Untersuchungsrichter übergeben haben soll. In dem Schließfach soll sich der Rest der erbeuteten Summe befinden, wobei der Mann behauptet, er habe nicht die kolportierten 911.000 Euro, sondern höchstens 650.000 Euro entwendet.
Gegen den 47-Jährigen, der sich während seiner Flucht zeitweise in Österreich aufhielt, wurde unterdessen die vorerst 30-tägige U-Haft verhängt. In den slowenischen sozialen Netzwerken und Internet-Foren erfährt der Sicherheitsangestellte, der das Geld aus finanzieller Not entwendet haben will, um unter anderem das Altersheim seiner Mutter bezahlen zu können, breite Sympathie.
APA/red.