Millionen Schutzmasken für Bundeswehr "verloren gegangen"

Bundeswehr-Soldaten bei der Verladung von Schutzausrüstung in Erkelenz, Nordrhein-Westfalen.
Bundeswehr-Soldaten bei der Verladung von Schutzausrüstung in Erkelenz, Nordrhein-Westfalen.Bild: picturedesk.com/dpa
Eine schwere Panne beim Einkauf von Schutzmasken muss aktuell die deutsche Bundeswehr hinnehmen. Eine Lieferung in Millionenhöhe ist einfach verschwunden.
Sechs Millionen dringend benötigte Atemschutzmasken für die deutsche Bundeswehr sind offenbar auf einem Flughafen in Kenia "verloren gegangen". Das teilte eine Sprecherin des deutschen Verteidigungsministeriums am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mit und bestätigt damit einen entsprechenden Medienbericht.



Das Ministerium bemühe sich um Aufklärung, "was da passiert" ist, so die Sprecherin weiter. Doch in der Misere gibt es auch Positives zu vermelden. Dem deutschen Steuerzahler sei durch das plötzliche Verschwinden der bestellten Masken kein Schaden entstanden, da diese bisher weder geliefert noch bezahlt worden waren. "Der Vertrag ist hiermit nichtig", so die Sprecherin. Welche Rolle Kenia in der ganzen Causa spielt, habe sie laut AFP vorerst nicht sagen können.

CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.Die Ware hätte eigentlich am Freitag als eine der ersten großen Lieferungen in Deutschland eintreffen sollen. Ob es dadurch zu Versorgungsproblemen kam, ließe sich laut dem "Spiegel" derzeit nicht abschätzen. Der Ausfall sei jedoch "mehr als ärgerlich", wird von dem Magazin aus Behördenkreisen zitiert.

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