Kommt "Barbie 2" doch nicht? Nach dem Mega-Erfolg des ersten Films hängt die heiß erwartete Fortsetzung plötzlich am seidenen Faden. Der Grund soll ein Millionenstreit zwischen den Hollywood-Stars und dem Filmstudio Warner Bros. sein.
Mit mehr als 1,4 Milliarden Dollar spielte "Barbie" weltweit sämtliche Rekorde ein und wurde zum erfolgreichsten Film in der Geschichte von Warner Bros. Umso größer ist jetzt die Überraschung: Laut mehreren US-Medien stecken die Verhandlungen für Teil zwei fest.
Nach dem riesigen Kinoerfolg wollen Margot Robbie (36), Ryan Gosling (45) und Regisseurin Greta Gerwig (42) für die Fortsetzung deutlich besser bezahlt werden. Neben höheren Gagen soll auch über eine Beteiligung an den Kinoeinnahmen verhandelt werden.
Besonders Ryan Gosling dürfte seine Oscar-Nominierung für die Rolle des Ken teuer verkaufen wollen. Während er für den ersten Film rund 12,5 Millionen Dollar kassierte, soll er für "Barbie 2" nun 20 Millionen Dollar verlangen.
Für Warner Bros. wird die Luft immer dünner. Laut der "New York Times" muss das Studio bis Dezember eine Einigung mit den Stars und Greta Gerwig erzielen. Andernfalls fallen die Rechte an der Filmreihe zurück an Spielzeughersteller Mattel – und dieser könnte das Projekt auch an ein anderes Studio vergeben.
Warner Bros. macht kein Geheimnis daraus, dass die Gespräche derzeit stocken. Die Studio-Chefs Pam Abdy und Michael De Luca erklären, man habe den Stars bereits "großzügige Angebote" unterbreitet. Diese seien jedoch abgelehnt worden, ein neues Gegenangebot liege bislang nicht vor.
Ob Barbie und Ken tatsächlich noch einmal gemeinsam auf der Kinoleinwand landen, bleibt damit vorerst offen. Für Fans heißt es jetzt: Abwarten.