Nach rund vier Jahren der Distanz zu den Royals kehren Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) wieder nach Großbritannien zurück. Vergangenen Freitag traf das Paar mit seinen Kindern, Archie (7) und Lilibet (5), auf dem Landsitz in Gloucestershire auf König Charles III. (77). Für die kleine Lilibet war es das erste Kennenlernen mit ihrem Opa.
Doch hinter der überraschenden Reise steckt mehr als nur eine Versöhnung der Familie. Für das Paar, vor allem für Meghan, steht geschäftlich viel auf dem Spiel.
Seit ihrem Rückzug aus dem Königshaus versuchen sich die Sussex' ihr Leben als Unternehmer aufzubauen - mit einigen Rückschlägen. Bereits 2023 endete ihr 20 Millionen US-Dollar schwerer Vertrag mit Spotify.
Auch die Kooperation mit Netflix schien auf der Kippe zu stehen. Zuerst wurde der Deal deutlich reduziert, bis er zuletzt im März 2026 seitens Netflix vorzeitig beendet wurde. Dadurch war auch Meghans Marke "As Ever" gefährdet — diese wurde nämlich zusammen mit der Netflix-Serie eingeführt.
Royal-Expertin Hannah Furness vom britischen "Telegraph" sieht in der Rückkehr deshalb vor allem eine strategische Entscheidung. Sie erklärt, eine Verbindung zur Königsfamilie sei für das Geschäft der Sussexes sehr wichtig.
Für die Herzogin kann so ein Comeback wertvoller sein als jede Werbekampagne. Jede neue Royal-Schlagzeile lenkt die Aufmerksamkeit automatisch auch auf ihre Produkte. Jede öffentliche Auseinandersetzung, jeder Konflikt - klare Inszenierungen, um im Rampenlicht zu stehen. Ohne ausreichendes Medieninteresse droht Meghans Marke nämlich langsam aber sicher zu scheitern.