Die Luft für Ex-Prinz Andrew wird immer dünner. Während die Ermittlungen gegen den 65-Jährigen weiterlaufen, richten die britischen Behörden ihren Blick nun auf die USA. Nach Informationen von britischen Medien wollen Ermittler der Thames Valley Police in den kommenden Wochen dorthin reisen, um den Bruder sowie die Schwägerin der verstorbenen Virginia Giuffre offiziell zu befragen.
Die 41-Jährige hatte den früheren Royal mit schweren Vorwürfen im Zusammenhang mit dem Missbrauchsnetzwerk um Jeffrey Epstein belastet. Da Giuffre im April 2025 gestorben ist, sollen nun ihre engsten Angehörigen Auskunft über die damaligen Geschehnisse geben. Wann die Befragungen stattfinden, bleibt aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings unter Verschluss.
Die Untersuchungen gegen den Bruder von König Charles ziehen sich bereits seit Monaten hin und haben inzwischen an Brisanz gewonnen. Anfangs stand noch der Verdacht des Amtsmissbrauchs im Mittelpunkt, später kamen weitere Anschuldigungen hinzu.
Bereits nach Andrews Festnahme im Februar 2026 hatte sich die Familie von Virginia Giuffre öffentlich zu Wort gemeldet und den Einsatz der Polizei ausdrücklich gewürdigt. Andrew weist sämtliche gegen ihn erhobenen Vorwürfe weiterhin entschieden zurück – es gilt die Unschuldsvermutung.