Am Dienstag gegen 11.25 Uhr alarmierte eine Person die Waadtländer Polizeizentrale, dass in Penthaz (Distrikt Gros-de-Vaud des Kantons Waadt in der Schweiz) eine Person angegriffen wurde. Die Rettungskräfte und die Polizei fanden daraufhin das 18-jährige Opfer, das mehrere Stichwunden erlitten hatte. Die Frau lag tot auf einem Feld.
Mit einer Hundebrigade machte sich die Kantonspolizei Waadt auf die Suche nach dem Täter, der noch auf der Flucht war. Wie es in einer Medienmitteilung heißt, konnten die Ermittler und Ermittlerinnen einen 17-jährigen Verdächtigen festnehmen. Es handelt sich dabei um einen Schweizer Staatsangehörigen.
Die Präsidentin des Jugendgerichtshofs leitete eine Untersuchung ein und übertrug die Ermittlungen der Kriminalabteilung der Sicherheitspolizei mit Unterstützung der kriminaltechnischen Brigade.
Das Ereignis erforderte den Einsatz mehrerer Patrouillen der Gendarmerie und einer Regio-Patrouille, der Spezialeinheit DARD (Détachement d'Action Rapide et de Dissuasion), der Hundestaffel, von Inspektorinnen und Inspektoren der Sicherheitspolizei, eines Krankenwagens und eines Nothilfeteams (ESU). Der Zugverkehr war während der Einsätze zeitweise gestört.