Die Zahl der Menschen, die Mindestsicherung beziehen, stagnierte im Jahr 2017 erstmals seit 2012. Die Mehrheit lebt in Wien, jeder zweite Bezieher ist Ausländer.
Erstmals seit dem Jahr 2017 stagniert die Zahl der Mindestsicherungsbezieher. Grund dafür dürfte die verbesserte Arbeitsmarktsituation sein, analysierte die Statistik Austria.
Der Großteil der Bezieher, nämlich 63 Prozent, lebte 2017 in Wien. Jeder zweite Bezieher in Österreich hatte die österreichische Staatsbürgerschaft, ein Drittel kam aus Drittstaaten. Der Rest kam aus der EU oder der Schweiz.
31 Prozent der Nicht-Österreicher waren Asylberechtigte. Das sieht Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) kritisch: "Das ist ein Problem, das unser Budget belastet."
Die Ausgaben stiegen 2017 um 5,8 Prozent auf 977 Millionen Euro. Im Schnitt erhielten Bezieher(-gemeinschaften) 606 Euro pro Monat.
Leben am Limit - Wen die Kürzung der Mindestsicherung wirklich trifft
(red)