Minister wirbt nun auch auf Arabisch für Corona-Impfung

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein wirbt in mehreren Sprachen, darunter Arabisch und Ungarisch, für die Corona-Schutzimpfung.
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein wirbt in mehreren Sprachen, darunter Arabisch und Ungarisch, für die Corona-Schutzimpfung.Gesundheitsministerium
Um möglichst viele Bevölkerungsgruppen zu erreichen, nahm Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein Impf-Appelle in mehreren Sprachen auf. 

1.221 Corona-Neuinfektionen wurden am Mittwoch in Österreich vermeldet. Das sind über 300 mehr im Vergleich zum Mittwoch der Vorwoche. Mittlerweile überlegt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) bereits laut darüber nach, Ungeimpfte von Events auszusperren. Zuletzt rückte die Corona-Schutzimpfung wieder in den Mittelpunkt der öffentlichen Überlegungen. Von nahezu allen Experten wird sie als wichtigstes Instrument im Kampf gegen die Pandemie betrachtet. Strenge Regeln für Nicht-Geimpfte könnten überdies auch einen Anreiz schaffen. 

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In der vergangenen Woche wurden durchschnittlich 24.538 Impfungen pro Tag verabreicht. Oberstes Ziel sei es laut Gesundheitsministerium, die Durchimpfungsrate durch Aufklärung und Überzeugungsarbeit zu steigern. Mit weiteren, persönlichen Impfappell-Videos in unterschiedlichen Sprachen wendet sich Mückstein neuerlich an alle Teile der Bevölkerung und will so zur Impfung motivieren.

Der Impf-Appell auf Arabisch

Der Impf-Appell auf Farsi

Der Impf-Appell in Gebärdensprache

Der Impf-Appell auf Ungarisch

Der Impf-Appell auf Polnisch

Erst 56 Prozent vollimmunisiert

Mit Stand 17. August 2021 wurden 10.188.082 Impfungen in Österreich durchgeführt. 60,41 Prozent der Gesamtbevölkerung ist mindestens teilimmunisiert und 56,15Prozent vollimmunisiert.

"Bitte nehmen Sie das Impfangebot in Anspruch und lassen Sie sich ehestmöglich impfen. Mit der Corona-Schutzimpfung schützen Sie sich und Ihr Umfeld vor einer schweren Erkrankung und möglichen Langzeitfolgen wie Long Covid und so können wir es gemeinsam schaffen, die vierte Welle bestmöglich zu brechen", so Mückstein in einer Aussendung abschließend. 

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