Ministerin: "Kickl, Sie riskieren Menschenleben"

Tourismus-, Regionen-, und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP).
Tourismus-, Regionen-, und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP).Florian Schroetter / EXPA / picturedesk.com
In der Debatte um die stagnierende Impfquote und die Rolle der FPÖ schaltete sich nun auch Elisabeth Köstinger ein.

Besonders hart hat die Corona-Pandemie den Tourismus getroffen, einzelnen Regionen fiel und fällt ein Großteil ihrer Einnahmen weg. Dementsprechend harte Wort findet Ministerin Elisabeth Köstinger über den Kurs der FPÖ unter Herbert Kickl, wenn sie sich auch etwas diplomatischer ausdrückt als NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger (Stichwort "fetzendeppert").

"Ohne die Anti-Impf-Propaganda der FPÖ wäre die Impfquote in Österreich höher und wir könnten weitere Lockerungsschritte – wie etwa in Dänemark durchführen", so die Ministerin, die vor allem Vernunft und Wissenschaft vermisst. Mit höherer Impfquote wäre die Pandemie in wenigen Wochen beendet, zeigt sie sich überzeugt.

Corona-Leugner und Fake News

"Die Freiheitlichen gefährden mit ihrer Propaganda die Gesundheit tausender Menschen. Sie stellen sich damit politisch ins Eck der Corona-Leugner." Stattdessen müsse es das gemeinsame Ziel sein, die Inzidenzzahlen und Hospitalisierungen zu reduzieren. Die Wirksamkeit von Impfungen sei hinlänglich belegt. Das würde zeigen, dass die FPÖ "wider besseren Wissens Fake-News" verbreitet.

"Ich fordere FPÖ-Parteiobmann Herbert Kickl auf: Hören Sie endlich mit diesen durchsichtigen Parteimanövern auf dem Rücken der Menschen auf. Sie riskieren damit Menschenleben, Arbeitsplätze und verlängern die Pandemie", so Köstinger abschließend.

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