Ministerin sagt, wie es nun um den "Grünen Pass" steht

Mit dem grünen Pass sollen Reisen wieder möglich sein.
Mit dem grünen Pass sollen Reisen wieder möglich sein.apa/picturedesk ("Heute"-Montage)
Der Sommerurlaub soll mit dem "Grünen Pass" der EU ermöglicht werden. Ministerin Edtstadler spricht über den Stand der Dinge.

Die Corona-Pandemie hat die Reisefreiheit in ganz Europa stark eingeschränkt, der Tourismus wird stark belastet. Um zeitnah die Möglichkeit einer problemlosen Grenzüberquerung wiederherzustellen, hat Österreich gemeinsam mit Bulgarien, Griechenland, Malta, Slowenien und Spanien einen Vorstoß eines EU-weit einheitlichen Systems für einen "Grünen Pass" eingebracht.

Dieser Pass soll Zertifikate für geimpfte, getestete oder genesene Personen enthalten. Der Vorstoß wurde von der Europäischen Kommission aufgegriffen. Wer geimpft, getestet oder genesen ist, soll bald wieder Erleichterungen bei der Reisefreiheit in Anspruch nehmen dürfen.

Der Stand der Dinge

Am Donnerstag sprach Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) im Ö1 Morgenjournal über den Stand der Dinge: "Wir setzen darauf, dass jeden Tag mehr Menschen geimpft werden können. Der Hartnäckigkeit Österreichs und des Bundeskanzlers ist es geschuldet, dass es zusätzlich Impfdosen im zweiten Quartal geben wird. Beim Grünen Pass werden nicht nur die Geimpften eingetragen, sondern auch Menschen, die getestet sind, und genesene Personen mit Antikörpern." Insofern werde die Zahl der Menschen, die mit dem Grünen Pass nachweisen können, dass keine Gefahr von ihnen ausgeht, täglich größer.

Edtstadler: "Im 21. Jahrhundert ist es so, dass wir die Dinge primär digital abwickeln wollen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Pass auszudrucken. Der Grüne Pass soll eine Art App sein, wo man das eintragen kann." Am Mittwoch habe es auf EU-Ebene eine Einigung gegeben, nun könne man in die Verhandlungen gehen.

"In Österreich hatten wir das Ziel, schon jetzt im April mit dem Pass zu starten. Das wurde im Bundesrat von der Opposition verhindert. Wir werden weiterhin Tempo halten und das möglichst schnell in Österreich umsetzen", so die Ministerin.

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