Ministerin spricht jetzt sogar schon von "4G"

Auf Wiens Märkten wird auch die Gastronomie jetzt wieder durchstarten. (Archivbild)
Auf Wiens Märkten wird auch die Gastronomie jetzt wieder durchstarten. (Archivbild)Alex Halada / picturedesk.com
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) richtet einen Urlaubs-Appell an die Österreicher und spricht dabei von "4G".

"Seit 19. Mai dürfen Gastronomie, Hotellerie und Freizeitbetriebe wieder offenhalten, seit 10. Juni mit weiteren Lockerungen. Gäste und Gastgeber haben diesen Tag herbeigesehnt. Rund ein Monat später wissen wir: Die Öffnungsschritte haben reibungslos funktioniert, sie waren gut und behutsam geplant, die Infektionszahlen sinken weiterhin", so Tourismusministerin Elisabeth Köstinger im Rahmen der "Aktuellen Stunde" im Nationalrat.

"Die Stimmung in der Branche und der Bevölkerung steigt mit jedem Tag, der heimische Tourismus steht mitten in einem erfolgreichen Comeback", so Köstinger. Das verdanke man vor allem auch den Gastronomie-, Hotellerie-, Freizeit- und Veranstaltungsbetrieben, die alle Rahmenbedingungen einhalten und sichere Gastfreundschaft ermöglichen. "Auch die Buchungslage für die kommenden Monate entwickelt sich sehr positiv, wir können optimistisch in die Sommersaison blicken", so Köstinger in ihrer Rede vor den Abgeordneten.

"Wir haben rasch gehandelt"

Österreich verfüge über eine der umfangreichsten Test-Infrastrukturen Europas, in vielen Ländern seien flächendeckende Gratistests für Bevölkerung und Gäste keineswegs selbstverständlich. Auch das Testprogramm für Mitarbeiter im Tourismus habe sich bewährt. "Insgesamt ist kaum ein anderes Land so gut durch die dritte Welle gekommen", so Köstinger weiter.

Impffortschritt, die konsequente Einhaltung der 3G-Regeln und die umfangreichen Wirtschaftshilfen seien die Grundlage dafür, dass die Branche das Comeback früher als in vielen anderen Staaten beginnen konnte: "Ob es sich um die Kurzarbeit, den Härtefallfonds, den Fixkostenzuschuss, den Umsatzersatz, den Veranstalter-Schutzschirm, die Insolvenzabsicherung für Reiseveranstalter, die Gastgärtenoffensive oder die Haftungsübernahme von Krediten handelt – wir haben rasch gehandelt, das Überleben zahlreicher Betriebe gesichert und damit auch Arbeitsplätze für hunderttausende Menschen."

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP)
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP)HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com

"Mit den 3G kommen wir auch zum vierten G"

Manche Betriebe seien aber nach wie vor auf Unterstützung angewiesen, weil sie weiterhin mit massiven Umsatzeinbrüchen kämpfen. Umso wichtiger sei die Verlängerung bewährter Wirtschaftshilfen: "Der Ausfallsbonus und der Härtefallfonds werden um drei Monate verlängert, der Verlustersatz und die Haftungsübernahmen für Überbrückungsfinanzierungen bis Jahresende. Damit haben unsere Betriebe mehr Luft zum Atmen, um das Comeback zu schaffen", so Köstinger, die mit der Verlängerung der Unterstützungsmaßnahmen einen Schwerpunkt des von ihr gestarteten Prozesses "Auf geht’s – zum Comeback des heimischen Tourismus“ umgesetzt sieht. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden in Form eines "Comeback-Plans" im Juli vorgestellt.

"Ich danke allen, die mitgeholfen haben, diese schwierige Zeit zu überstehen. Damit wir rasch wieder auf die Überholspur kommen, ist es wichtig, dass wir alle die notwendigen Regeln einhalten. Mit den 3G – getestet, genesen, geimpft – ist sichere Gastfreundschaft auch heuer möglich. Mit den 3G kommen wir auch zum vierten G – das ist der Genuss. Darum mein Appell: Buchen Sie einen Urlaub in Österreich! Genießen Sie die kurze Anreise, die regionalen Produkte und gastfreundliche Menschen", so Köstinger.

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