Ministerin zu Gastro-Öffnung: "Ohne Test illusorisch"

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger kündigt ein Treffen mit Gastro-Vertretern an. Archivbild. 
Tourismusministerin Elisabeth Köstinger kündigt ein Treffen mit Gastro-Vertretern an. Archivbild. GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) ist klar, dass eine Öffnung der Gastronomie nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich sein wird. 

Am Mittwoch wurde bekannt, wie intensiv und konkret die Politik bereits über eine mögliche Öffnung der Gastronomie nachdenkt. Wie berichtet, ist schon jetzt klar, dass auch im Falle des Restaurantbesuchs ein Eintrittstest verpflichtend vorzuweisen sein wird. Eine Öffnung der Gastronomie und Hotellerie ohne weitere Zutrittstests ist für Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) "illusorisch". Das gab sie in einem Pressestatement am Donnerstagmorgen bekannt. 

Aktuell befinde sich die Regierung "in sehr intensiven Gesprächen mit Vertretern der Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitwirtschaft". Gegenwärtig würde an Konzepten gefeilt, um ein "sicheres Aufsperren am Tag X" zu ermöglichen, verriet Köstinger. Wann genau dieser Tag kommen wird, hängt in erster Linie vom Infektionsgeschehen in Österreich ab. Fix ist schon jetzt, dass neben Vertretern aus Hotellerie und Gastronomie auch Länder- und Oppositionsvertreter in den Entscheidungsprozess eingebunden werden sollen. 

"Eintrittstest funktionieren hervorragend"

Eine Entscheidung wurde von der Politik für den 1. März angekündigt. Dann soll das weitere Vorgehen bis zu Ostern festgelegt werden. Positiv stimmt Köstinger, dass die Gastro-Vertreter schon positive Signale in Richtung Eintrittstests gesendet haben. Diese Form der Tests würden bei den körpernahen Dienstleistungen "hervorragend funktionieren", so Köstinger. 

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