Zeitpunkt klar – Anschober macht neue Lockdown-Ansage

Gesundheitsminister Rudolf Anschober im Rahmen einer Pressekonferenz. 
Gesundheitsminister Rudolf Anschober im Rahmen einer Pressekonferenz. picturedesk.com
Wann wird es in Österreich weitere Öffnungsschritte geben? Gesundheitsminister Anschober verriet am Freitag den weiteren Zeitplan. 

Bei der Corona-Pressekonferenz, zu der  Gesundheitsminister Rudolf Anschober zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Kultur lud, stand nach detaillierten Ausführungen der Beteiligten auch die Frage nach weiteren Öffnungsschritten im Fokus. Angesichts der durchwegs guten Erfahrungen, die im Zusammenhang mit den Eintrittstests, etwa zum Friseurbesuch, gemacht wurden, kann sich Anschober vorstellen, diese Form der Tests auch in andere Branchen zu transportieren. 

Er habe vollstes Verständnis dafür, dass Betroffene aus Kultur, Sport und Gastronomie auf rasche Öffnungsschritte drängen, sagte er angesprochen auf jüngste Wortmeldungen aus den betroffenen Branchen. Ihm gehe es nicht anders, auch er würde sich schon auf das erste Theaterstück freuen, das er wieder besuchen wird. Wann es diese Öffnungsschritte geben wird, steht noch nicht fest, da diese "gut vorbereitet" werden müssten. 

Neue Lockdownperspektive im März

Klar ist hingegen, an welchem Tag weitere Öffnungsschritte besprochen werden. Als Stichtag nannte Anschober den 1. März. Gleichzeitig wiegelte Anschober sämtliche Fragen ab, wie etwaige Öffnungsschritte nach diesem Tag aussehen könnten. Er werde dem 1. März "nicht vorgreifen", erklärte Anschober. Er betonte allerdings, dass die Entscheidung nicht er alleine treffen werde. Es gebe eine enge Zusammenarbeit zwischen ihm, dem Bundeskanzler, den Landeshauptleuten und den zuständigen Experten. Vor diesem Tag werde es aber zu keiner Aussage kommen, stellte Anschober auch auf Nachfrage klar.

"Am 1. März wird betrachtet und in Richtung Ostern geplant", machte Anschober eine klare Lockdown-Ansage.

Landeshauptleute und Experten werden eingebunden sein.

Weitere Öffnungsschritte nicht nur von reinen Fallzahlen abhängig. 

Der anwesende Simulationsforscher Niki Popper führte aus, dass aber nicht alleine der reine Wert der Neuinfektionen entscheidend für weitere Öffnungsschritte sei. Zum einen gehe es um die Richtung, die die Zahlen nehmen. Wichtig sei, dass die Zahlen jedenfalls nicht im Steigen begriffen sind. Gleichzeitig wären auch höhere Zahlen kein Hindernis für weitere Öffnungsschritte, wenn die Zahl der Hospitalisierungen nicht steigt.

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