Im ersten Ministerrat nach der Sommerpause ist die finanzielle Hilfe für die syrische Stadt Aleppo beschlossen werden. Zwei Millionen Euro sollen fließen, um die humanitäre Katastrophe in den Griff zu bekommen.
Die Regierung macht für die finanzielle Unterstützung Mittel aus dem Auslandskatastrophenfonds flüssig. Das Geld soll laut Außenministerium dann fließen, wenn Hilfe vor Ort wieder möglich ist. Eine Million erhält das Internationale Rote Kreuz, eine Million an österreichische NGOs.
Medizinische Versorgung und die Versorgung von Kindern stehen im Fokus der österreichischen Bemühungen. Viele NGOS haben sich bereits aus der Stadt zurückgezogen, das SOS Kinderdorf ist noch vor Ort.
Syrische Regierungstruppen beherrschen den Westen der Stadt, im abgeriegelten Ostteil halten sich Gegner von Staatschef Bashar al-Assad auf. Eine Viertelmillion Menschen sind von der Versorgung abgeschnitten.
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— Michael Linhart (@LinhartBMEIA)