Auch am Wochenende hält das winterlich kalte Wetter an. In der zunehmend trockenen Luft setzt sich dabei immer öfter ruhiges und sonniges Winterwetter durch.
Laut UWZ-Experte Peter Wölflingseder erreicht uns am Sonntag ein Schwall arktischer Kaltluft, anschließend folgen mehrere sehr kalte Tage mit verbreitetem Dauerfrost. Zu Beginn der neuen Woche bildet sich nach heutigem Stand ein Tief über dem Mittelmeer, das in weiterer Folge vor allem im Süden mehrere Zentimeter Neuschnee bringt.
Wie Geosphere-Meteorologe Christian Pehsl gegenüber der "Kleinen Zeitung" erklärt, werden die Temperaturen in Innsbruck oder Teilen der Steiermark sogar auf bis zu - 20 Grad (!) absinken.
Der Samstag beginnt gebietsweise mit Restwolken, in den Nordalpen fällt anfangs noch ein wenig Schnee. Tagsüber stellt sich ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, von Osttirol und Oberkärnten bis in die Mur-Mürz-Furche scheint die Sonne sogar oft ungetrübt. Bewölkt bleibt es hingegen im Mühlviertel, gegen Abend gehen dort sowie entlang der Nordalpen und auch ganz im Südosten vereinzelt wieder Schneeschauer nieder. Im Nordosten weht anfangs noch kräftiger Westwind. Die Höchstwerte liegen zwischen -3 und +5 Grad.
Am Sonntag überwiegen im Norden sowie von Unterkärnten bis ins Südburgenland zunächst die Wolken, vereinzelt fallen im Mühlviertel ein paar Schneeflocken. In den Alpen und im Osten scheint dagegen von der Früh weg die Sonne, tagsüber stellt sich allgemein freundliches Winterwetter ein. Der anfangs im Donauraum noch lebhafte Westwind lässt tagsüber nach. Bei maximal nur noch -7 bis +3 Grad geht es mit den Temperaturen weiter bergab.
Am Montag scheint nach einer eiskalten Nacht mit häufig strengem Frost vor allem an der Alpennordseite die Sonne, im Osten und Süden zieht es rasch zu. Bis auf wenige Schneeflocken im Burgenland oder in der südlichen Steiermark bleibt es aber trocken. Bei nur noch schwachem Wind kommen die Temperaturen meist nicht mehr über -7 bis 0 Grad hinaus, lediglich in der Thermenregion vom Alpenostrand bis nach Wien sind noch zarte Plusgrade zu erwarten.
Der Dienstag gestaltet sich ausgesprochen winterlich. Von Süden her breitet sich tagsüber Schneefall aus, besonders von Kärnten bis in die Obersteiermark und die Salzburger Gebirgsgaue ist mit einigen Zentimetern Neuschnee zu rechnen. Zumindest leichter Schneefall ist aber selbst im Flachland zu erwarten, lediglich ganz im Westen bleibt es meist trocken und dort zeigt sich vereinzelt die Sonne. Der Wind spielt keine Rolle, bei maximal nur -7 bis -1 Grad stellt sich überall Dauerfrost ein.