Zu Silvester zieht ein kleines Tief namens "Sandro" vom Nordmeer nach Polen und dessen Okklusion bringt an der Alpennordseite erneut einige Zentimeter Neuschnee. Zu Neujahr macht sich dann ein ausgeprägteres Tief mit dem Namen "Tizian" mit Kern über Südnorwegen in Mitteleuropa bemerkbar. Dieses Tief bleibt auch am Freitag noch wetterbestimmend, zudem bildet sich ein kleines Italientief. Dieses vergrößert im Tagesverlauf seinen Einfluss auf das Wetter im Alpenraum.
Der Silvestertag beginnt laut dem Wetter-Experten Peter Wölflingseder meist trocken und gebietsweise sonnig. Lediglich in Richtung Mariazellerland fallen ein paar Flocken. Tagsüber zieht es im Norden und Osten zu, vom Waldviertel ausgehend breitet sich leichter Schneefall aus.
Im Westen und Süden bleibt es trocken bei einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Dazu weht weiterhin mäßiger bis lebhafter, im Donauraum sowie am Alpenostrand kräftiger und West- bis Nordwestwind. Hier sind auch einzelne Sturmböen zu erwarten. Vor allem in der Oststeiermark ist es föhnig.
In der Silvesternacht schneit es besonders vom Kaiserwinkl bis zum Wienerwald noch zeitweise bis in die Täler. Dabei sind häufig um die fünf Zentimeter, in Staulagen auch zehn Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Bei kräftigem, tagsüber zeitweise stürmischem West- bis Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen -3 und +3 Grad.
Der Donnerstag, Neujahr, startet im Norden und Nordosten mit Restwolken und vereinzelt noch mit Schneeflocken. Am Vormittag trocknet es rasch ab und die Wolken lockern auf, nachfolgend scheint bei einigen Schleierwolken landesweit zumindest zeitweise die Sonne. Der Wind weht mäßig, anfangs auch noch lebhaft aus westlichen bis südlichen Richtungen. Maximal werden 0 bis +6 Grad erreicht.
Am Freitag scheint vom westlichen Hauptkamm über die Mur-Mürz-Furche bis zum Alpenostrand zeitweise die Sonne, meist überwiegen aber die Wolken. Besonders vom Mühl- bis ins Mostviertel sowie in den Karawanken fällt im Tagesverlauf etwas Schnee, in tiefen Lagen mischt sich auch Regen dazu. Bei lebhaftem West- bis Südwestwind steigen die Temperaturen auf 1 bis 7 Grad.
Der Samstag verläuft besonders im Wald- und Mostviertel bewölkt mit zeitweiligem Schneefall. Die Mengen bleiben tagsüber noch gering, im östlichen Flachland überwiegen die trockenen Phasen mit sonnigen Auflockerungen. Bei mäßigem bis lebhaftem Westwind liegen die Höchstwerte zwischen -1 und +5 Grad.