Wie bestellt: Pünktlich zum Jahreswechsel zieht eine Kaltfront auf. An der Alpennordseite wird es weiß, in der Silvesternacht schneit es sogar bis Wien.
Der Wetterwechsel rief zuletzt auch die Experten von UBIMET auf den Plan. Sie gaben Warnungen für gleich acht Bundesländer aus: Niederösterreich, Wien, Burgenland, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Steiermark und Tirol.
Unterdessen startet eine Behörde angesichts der Witterung mit ihren – im Extremfall überlebensnotwendigen – Updates: Der Lawinenwarndienst des Landes Oberösterreich versorgt die Bevölkerung nun wieder hier mit seinen täglichen Berichten.
Das Ziel: die Sicherheit in den Bergen gewährleisten. "Wir haben unser Informationsangebot kontinuierlich verbessert, um modernen Anforderungen gerecht zu werden", so der zuständige Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).
Aktuell besteht Gefahrenstufe 2 (mäßig). Dennoch: In steilem Gelände können überwiegend kleine bis selten mittlere Schneebrettlawinen schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden, so die Info. Gefahrenstellen sind demnach meist gut erkennbar und zu meiden.