Doskozil: "Kurz will den Misstrauensantrag"

Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) spricht sich für die Unterstützung des Misstrauensantrags gegen Kanzler Sebastian Kurz aus.
Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil fordert die Nationalratsabgeordneten der SPÖ dazu auf, den Misstrauensantrag gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu unterstützen. "Es gibt für die SPÖ mit einem starken Blick ins Innenleben keine andere Möglichkeit", sagt Doskozil im Interview mit der "Presse".

Begrüßt ÖVP das Misstrauensvotum?





CommentCreated with Sketch.37 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zwar sehe er einen möglichen Widerspruch, in der Ankündigung Stabilität zu wollen, aber er fordert beim Misstrauensantrag mitzugehen. Diesen Widerspruch müsse man erklären. Das Verhältnis der SPÖ zu Kurz habe sich in den vergangenen Monaten "auf der persönlichen Ebene verschlechtert". Für den Zusammenhalt innerhalb der SPÖ sei es notwendig für den Antrag zu stimmen.

Doskozil geht auch davon aus, dass das Misstrauensvotum der ÖVP sogar recht ist. Wörtlich spricht er davon, dass man im türkisen Lager "sehr zufrieden" damit ist. Den Umstand, dass das "Ibiza-Video" als Vorwand herhielt, um Innenminister Kickl (FPÖ) loszuwerden, bezeichnet Doskozil als "Witz".



Rot-Blau im Burgenland stand nicht zur Diskussion



Auf die Frage, ob die Bundespartei den Wunsch äußerte die Landes SPÖ solle die Koalition mit der FPÖ beenden, antwortet Doskozil, dass dies nicht der Fall gewesen sei. Die Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen im Burgenland bezeichnet der Landeshauptmann als "Superkoalition".

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