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Mit diesen fünf Tipps hat Krebs keine Chance

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:10

Mit einer alarmierenden wie gleichermaßen motivierenden Studie hat eine Universität in London aufhorchen lassen: 42,7 Prozent aller Krebserkrankungen sind vermeidbar! Außerdem wurden die fünf Hauptfaktoren aufgelistet, die für die meisten Erkrankungen verantwortlich sind.

Laut der Studie, die von der Queen Mary University of London veröffentlich wurde, ist Krebs weder ein dummer Zufall noch das Ergebnis einer nachteiligen Genetik. Zumindest in mehr als 40 Prozent der Fälle kann mit ein paar einfachen Tipps dem Krebs der Kampf angesagt werden.

Absoluter Killer Nummer Eins ist immer noch das Rauchen. Bei den Männern ist jede vierte Krebserkrankung auf die Zigarette zurückzuführen, bei den Frauen immerhin jede Sechste. Dicht danach folgt die falsche Ernährung. "Heute.at" hat die Dinge aufgelistet, die sie unbedingt beachten sollten. 
Hände weg vom Glimmstängel

Nicht nur für Lungenkrebs ist Rauchen verantwortlich, auch weitere 18 Krebsarten wie Speiseröhren-, Blasen- und Magenkrebs sind mit dem Rauchen verbunden. Jede vierte Krebserkrankung bei Männern und jede sechste Erkrankung bei Frauen ist auf Rauchen zurückzuführen.
Wenn Sie denken, die sporadische Partyzigarette sei nicht so schlimm, liegen Sie weit daneben. Gerade mal eine Viertelstunde dauert es, bis Kohlenwasserstoffverbindungen aus dem Qualm hergestellt werden und in die Blutbahn gelangen. 

Worauf sollten Sie noch achten? Einfach umblättern!

Nicht zu viel Alkohol

Nicht nur für den Bauch verheerend sind Bier, Sekt und Wein. Die ssind auch krebsfördernd. Knapp fünf Prozent der Krebserkrankungen der Männer und etwas mehr als drei Prozent bei den Frauen sind auf Alkohol zurückzuführen.
Und nicht nur Leberkrebs ist eine Gefahr: Auch das Risiko für Mundhöhlen-, Speiseröhren, Kehlkopf- und Darmkrebs steigt merklich!

Nur aufs Krebsrisiko bezogen, kann auch das vermeintlich gesunde tägliche Gläschen Wein eines zuviel sein. Allerdings bringt das wiederum Vorteile für den Kreislauf und das das Herz. Sollten Sie es jedoch nicht schaffen, wirklich bei einem Gläschen zu bleiben, lassen sie es lieber ganz sein lassen!

Zu wenig Grünzeug

Obst und Gemüse binden sogenannte freie Radikale, also Stoffe die krebsauslösend wirken. Somit steigt das Krebsrisiko mit jedem Apfel und jeder Karotte, die sie nicht essen.
Immerhin sechs Prozent aller Krebserkrankungen gehen bei Männern auf zu wenig Obst und Gemüse zurück. Auch zu viel Fleisch ist nicht förderlich: Salz und zu wenig Ballaststoffe sind nicht optimal! Nichtsdestotrotz spricht nichts gegen ein saftiges Steak oder einen köstlichen Burger, solange es nicht allzu oft der Fall ist und Sie reichlich Grünzeug dazu essen!

Einfach umblättern für mehr Krebsvorbeugung

Rauf auf die Waage

Speiseröhren-, Nieren- und Gallenblasenkrebs - das sind die Krebsarten die wahrscheinlicher sind, wenn die Waage nach oben ausschlägt. Eine mögliche Erklärung liefern die Autoren der Studie: Der Insulinspiegel steigt zusammen mit dem Körpergewicht. Eine größere Menge Insulin bedingt auch die Entstehung von Tumoren.
Kein Maßstab in punkto Risiko ist hingegen der weitverbreitete BMI (Body-Mass-Index). Der sagt nämlich nichts über den Körperbau aus und sollte daher nicht zu Rate gezogen werden.

Raus aus der prallen Sonne

Vorsicht: Mehr als 3,5 Prozent aller Krebserkrankungen gehen auf Tumore zurück, die durch die UV-Strahlung ausgelöst werden. Wer glaubt, er sei mit Solarien besser bedient, der irrt gewaltig: ist so stark wie jene auf dem Äquator um die Mittagszeit. Sonnencreme im Sonnenstudio steht jedoch trotzdem nicht sehr hoch im Kurs.

Wer trotzdem nicht auf Sonnenbaden verzichten will, sollte sich zumindest an zwei Regeln halten: Eincremen hat oberste Priorität. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser! Zudem sollten Sie nicht länger als 40 Minuten in der prallen Sonne liegen.

Außerdem sollten Sie ihrer Haut nicht mehr als 50 Sonnenbäder pro Jahr zumuten.

 

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