Mit diesen Waffen wollten zwei Irre Pokemon-Fans töten

Einen tödlichen Anschlag auf die Pokemon-Weltmeisterschaften in Boston haben US-Cops am Donnerstag verhindert. Sie nahmen zwei schwerbewaffnete Männer mit Hunderten Schuss Munition fest.

Kevin Norton (18) und James Stumbo (27) aus dem US-Bundesstaat Iowa waren unter den Teilnehmern des Wettbewerbs, der von Tausenden Zusehern vor Ort verfolgt wurde. Die Polizei kam ihnen auf die Spur, da sie in einer Facebook-Gruppe damit gedroht hatten, "den Wettbewerb zu töten". Sicherheitsmitarbeiter des Veranstaltungsortes bekamen Wind davon und verständigten die Polizei.

Jede Menge Munition im Wagen

Als die beiden Verdächtigen am Donnerstag zur Veranstaltung im Hynes Convention Center fuhren, wurden sie gestoppt und festgenommen. Beamte fanden im Wagen ein Gewehr, eine Flinte und Hunderte Schuss Munition. Einen Waffenschein konnten sie nicht vorweisen. daher werden sie sich vor Gericht unter anderem wegen unerlaubten Waffen- und Munitionsbesitzes verantworten müssen.

Die Polizei hat mit der Festnahme wohl ein Blutbad verhindert. "Wenn wir einen Massenauflauf wie in diesem Fall haben, kann diese Art von Waffen großen Schaden in sehr kurzer Zeit anrichten", sagte Commissioner Edward F. Davis, Ex-Chef der Bostoner Polizei. Laut einer Polizeisprecherin gibt es derzeit keinen Hinweis auf Terrorismus.

Erinnerung an Marathon-Bombenanschläge

Die Pokemon-Spieler und Fans atmeten tief durch, als sie vom vereitelten Anschlag erfuhren. "Ich hätte abgebrochen, wenn ich früher von den Drohungen erfahren hätte", sagte ein Teilnehmer dem "Boston Herald". Gerade in Boston sind Anschläge ein heikles Thema. Er habe geglaubt, das Massenaufgebot von Sicherheitskräften hätte mit den Marathon-Bombenanschlägen zu tun, sagte ein anderer junger Mann.

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