Vahid (Vahid Mobaseri), ein Automechaniker aus Aserbaidschan, war Opfer des iranischen Regimes. In Haft wurde er gefoltert und immer wieder mit verbundenen Augen verhört. Als eines Tages ein Mann namens Eghbal (Ebrahim Azizi) seine Werkstatt betritt, glaubt er, seinen Peiniger wiederzuerkennen. Das Quietschen seiner Beinprothese scheint der Mann zu verraten.
In der schwarzen Komödie "Ein einfacher Unfall" (ab 8. Jänner im Kino) nehmen die verhängnisvollen Ereignisse nun ihren Lauf. Der iranische Exil-Regisseur Jafar Panahi, der seit Jahren verfolgt wird und auch in Haft saß, nimmt die Zuschauer mit auf eine albtraumhafte Reise durch sein Land.
"Die Figuren im Film sind zwar fiktiv, doch die Geschichten, die sie erzählen, basieren auf realen Ereignissen, die von echten Gefangenen erlebt wurden", sagt der Filmemacher, der mit seinem neuesten Werk in Cannes 2025 mit der Goldenen Palme für den "Besten Film" ausgezeichnet wurde. Das politische Meisterwerk ist auch auf der Oscar-Shortlist und hat sehr gute Chancen, zu gewinnen.
Panahi, der auch schon mit den Filmen "Taxi Teheran" und "The Circle" wichtige Auszeichnungen holte, musste auch diesmal wieder heimlich drehen. "Da ich keine offiziellen Genehmigungen beantragt hatte, die ich ohnehin nicht erhalten hätte, musste ich dieselben geheimen Methoden wie bei früheren Filmen anwenden", verrät er. "Heute" verlost 10x2 Kinotickets.
Das Gewinnspiel ist aktiv bis 15. Jänner 2026, 8.00 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail verständigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.