Gewinnspiel

Mit "Heute" zum Science-Fiction-Thriller "Mercy"

Ein atemloser Wettlauf gegen Zeit und Maschine voller Spannung und Instinkt erwartet uns ab 23. Jänner im Kino. Wir verlosen 5x2 Tickets.
Heute Entertainment
22.01.2026, 06:00
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Eine KI, die über Leben und Tod entscheidet. Eine Maschine, die Fakten über Menschlichkeit stellt und die moralische Messlatte festlegt. Eine Welt, in der nicht mehr Menschen über Gerechtigkeit urteilen, sondern Roboter – fern von Emotionen und Instinkt. Vielleicht wäre die Welt dann ein besserer Ort. Vielleicht aber auch nicht.

In "Mercy" wird genau das zum Thema. Ein LAPD-Detective (Chris Pratt) steht wegen Mordes an seiner Frau vor Gericht. Er hat 90 Minuten Zeit, um seine Unschuld gegenüber einer fortschrittlichen KI-Richterin (Rebecca Ferguson) zu beweisen, für deren Entwicklung er sich einst eingesetzt hat, bevor diese über sein Schicksal entscheidet.

Überraschende Wende

Während die ersten Minuten verstreichen, scheint der Fall klar zu sein. In den Beweisvideos, die die KI abspielt, wird Detective Raymond in Wutausbrüchen und alkoholisierten Zuständen gezeigt. Diese Ausfälle lassen die Ehe mit seiner Frau Nicole (Annabelle Wallis) nicht unberührt. Aggressives Verhalten, Alkohol, Ehekrise, ein ablehnender Schwiegervater – reine Indizien, aber keine klaren Beweise für den Mord an seiner Frau. Während der LAPD-Ermittler um seine Erinnerung kämpft, wird die Zeit jedoch immer knapper. In den ein oder anderen Szenen scheint auch der Ermittler an seiner eigenen Unschuld zu zweifeln.

Ganz nach aristotelischem Gesetz nimmt der Science-Fiction-Thriller an seinem Höhepunkt allerdings eine überraschende Wendung. Mit seinem überlegenen Instinkt ergänzt Raymond die feinsäuberliche Archivierung sämtlicher Beweise der KI. Der wahre Held eines Actionstreifens löst den Fall selbstverständlich auch an einen Sessel gekettet. Mensch und Maschine gemeinsam können das Missverständnis schließlich aus dem Weg räumen und den Mord an seiner Frau aufklären. Raymond kann trotz zeitlicher Begrenztheit seine Unschuld beweisen – wie soll es auch anders sein? Am Ende gibt es eben immer nur einen Superhelden.

Überzeugend echt – beziehungsweise maschinell – glänzt Rebecca Ferguson in ihrer Rolle als KI-Richterin. Die schwedische Schauspielerin erhielt bei den 71. Golden Globe Awards eine Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin. Gemeinsam mit Chris Pratt kämpft sie nun "Mercy" um Gerechtigkeit. Eindrücklich zeigt der Film, der ab 23. Jänner in den österreichischen Kinos zu sehen ist, dass Mensch und Maschine einander bedingen. Wie auch die moderne Psychologie betont, schließen sich Kooperation und Konkurrenz nicht aus – gemeinsame Regeln, Fairness und Transparenz liegen sowohl im humanen als auch im technischen Interesse.

Das Gewinnspiel ist aktiv bis 28. Jänner 2026, 8.00 Uhr. Die Gewinner werden per E-Mail verständigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.

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