"Golden Globes"-Gewinner

"One Battle After Another" ist jetzt Oscar-Favorit

Der politisch aufgeladene Film "One Battle After Another" hat bei den diesjährigen Golden Globes den Preis für die beste Komödie gewonnen.
André Wilding
12.01.2026, 06:56
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Die Tragikomödie setzte sich bei der Preisverleihung im kalifornischen Beverly Hills am Sonntag (Ortszeit) unter anderem gegen die Filme "Bugonia" und "Marty Supreme" durch. Der Film von Paul Thomas Anderson geht damit auch bei den diesjährigen Oscars als ein Favorit ins Rennen.

Der Preis für das beste Drama ging an den Shakespeare-Film "Hamnet". Das Familiendrama der Regisseurin Chloé Zhao war mit sechs Nominierungen ins Rennen gegangen. Der Film thematisiert auf fiktive Weise die Trauer von William Shakespeare und seiner Frau Agnes nach dem Tod ihres Sohnes. Für ihre Darstellung von Shakespeares Frau gewann die irische Schauspielerin Jessie Buckley den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Drama.

Golden Globe für Rose Byrne

Als bester Hauptdarsteller in einem Drama wurde der brasilianische Schauspieler Wagner Moura geehrt. In dem Politthriller "The Secret Agent" über die Militärdiktatur in Brasilien spielt Moura einen Mann auf der Flucht.

Die Australierin Rose Byrne setzte sich mit ihrer Darstellung einer Frau, deren Leben aus den Fugen gerät, in der Tragikomödie "If I Had Legs I'd Kick You" gegen ihre Konkurrentinnen durch und gewann den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie. Der US-Schauspieler Timothée Chalamet wurde für seine Rolle in dem Film "Marty Supreme" ausgezeichnet, in dem er als ambitionierter Tischtennisspieler in den 1950er-Jahren brilliert.

Chalamet setzt sich gegen DiCaprio durch

Byrne gewann unter anderem gegen die Schauspielerinnen Emma Stone ("Bugonia") und Kate Hudson ("Song Sung Blue"). Chalamet setzte sich unter anderem gegen seinen US-Kollegen Leonardo DiCaprio durch, der für die Rolle eines gealterten linksextremistischen Revolutionärs in der politisch aufgeladenen Tragikomödie "One Battle After Another" nominiert gewesen war.

Der Regisseur des Films, Paul Thomas Anderson, gewann dagegen den Golden Globe für die beste Regie. Der ebenfalls nominierte iranische Regisseur Jafar Panahi ging dagegen leer aus - in seinem Film "Ein einfacher Unfall" geht es um das Leben von einstigen politischen Gefangenen im Iran.

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