Mit Online-Yoga bleibt auch jetzt alles im Fluss

Yoga-Studios haben geschlossen, viele Trainerinnen weichen daher auf das Internet aus.

Nicht nur Anhänger der indischen Lehre wissen: Yoga bringt Entspannung und Gelassenheit. Gerade in Zeiten wie diesen, sind diese Eigenschaften umso wichtiger. Da die Yoga-Kurse derzeit aufgrund der Coronavirus-Maßnahmen nicht in der Gruppe abgehalten werden können, weichen sehr viele Studios und Kursleiterinnen auf eine Online-Übertragung via Skype oder Zoom aus.

Auch die Wienerin Sabine Kende (38) bietet seit einiger Zeit Yoga-Einheiten via Internet an: "Ich arbeite mit Skype und kann die Teilnehmerinnen auf einem geteilten Bildschirm sehen. Und die Teilnehmerinnen können mich ebenfalls am Handy oder Laptop sehen. Im Notfall kann ich verbal korrigierend eingreifen, wenn etwas nicht passt", erklärt die hauptberufliche Biochemikerin. Gleichzeitig stellt Kende aber klar: "Die Online-Einheit kann eine richtige Einheit natürlich nicht ersetzen."

Wichtig, das eigene Tempo zu finden

Immer montags und donnerstags bietet die 38-Jährige ihre 90-minütigen Flow-Yoga-Einheiten an: "Wir beginnen mit einem sanften Aufwärmen im Liegen oder Sitzen. Danach kommt der Sonnengruß. Anschließend kommen die Flow-Übungen im Stehen. Zum Schluss ist dann fünf bis zehn Minuten Entspannung angesagt. Das Wichtige ist, den Atem und die Bewegungen aufeinander abzustimmen, das eigene Tempo zu finden", erklärt Kende.

Wer teilnehmen möchte, kann sich über die Homepage yogainn.at anmelden. Eine Einheit kostet sieben Euro.

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