Wer diesen Pass hat, gelangt schneller zur Impfung

Eine Impfstraße in Belgrad, Serbien
Eine Impfstraße in Belgrad, SerbienANDREJ ISAKOVIC / AFP / picturedesk.com
In Europa ist Serbien Vorreiter bei Impfungen. Diese steht auch Serben, die in anderen Staaten leben, offen. Ein Impf-Ausflug scheint verlockend.

Wer in Serbieneine Impfung bekommen will, braucht nur einen serbischen Reisepass oder einen dauerhaften Wohnsitz in ebenda. Über Umwege könnte die Impfung auch für Angehörige anderer Ex-Jugoslawischer Länder offenstehen, denn diese benutzen immer noch dasselbe System für Sozialversicherungsnummern.

Zum Thema wird das nun, weil Serbien bei den Impfungen viel schneller ist als Österreich. Dort kann man sogar wählen, welchen Impfstoff man verabreicht bekommen will. Möglich ist das, weil neben den bereits in der EU zugelassenen auch die Vakzine aus China und Russland verimpft werden.

Tagesausflug nach Subotica

Eine 4,5 Stunden lange Fahrt nach Subotica scheint da recht verlockend. Insbesondere für die 122.116 Menschen, die mit serbischer Staatsbürgerschaft in Österreich leben.

Dort sind bereits zehn Prozent der Bevölkerung geimpft. In Österreich hingegen sind es rund zwei Prozent. Den Impfstoffen aus China und Russland vertraut man in Serbien großteils sogar mehr als jenen aus Europa.

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