ÖVP-Parteichef Reinhold Mitterlehner übt scharfe Kritik an ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka und löst damit einen Machtkampf bei den Schwarzen aus. "Ein klarer Fall von Illoyalität" sei, dass Lopatka Partei für FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer ergriffen hatte. Nun wird es mit einem Vier-Augen-Gespräch einen großen Showdown geben.
ergriffen hatte. Nun wird es mit einem Vier-Augen-Gespräch einen großen Showdown geben.
Lopatkas Wahlempfehlung könne Mitterlehner nicht hinnehmen, erklärte der ÖVP-Chef gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten". Mit seinem Verhalten "nützt Lopatka seiner Partei nicht". Weil Lopatka bereits in der Vergangenheit gegen die Parteilinie agiert habe, werde es ein "Vier-Augen-Gespräch mit ungewissem Ausgang" geben, kündigt Mitterlehner an.
geäußert, Lopatka bezeichnete dagegen Hofer als "besseren Kandidaten". Offizielle ÖVP-Parteilinie nach dem Ausscheiden von Andreas Khol im Präsidentschaftswahlkampf ist aber, dass es keine Wahlempfehlung für einen Kandidaten gibt.