Mladenovic ist als einer der Mitfavoriten ins Rennen über 200 Meter Brust gegangen und wurde dieser Rolle auch gerecht. Der 22-Jährige schlug im engen Finallauf als Dritter an und schnappte sich damit die Bronzemedaille. Es ist die erste Medaille für die Schwimmer bei der Langbahn-EM in Paris.
Österreichs Top-Schwimmer schlug mit 2:08,91 Minuten an und ließ in einem engen Duell den Russen Kirill Prigoda hinter sich, 23 Hundertstelsekunden trennten die beiden. Mladenovic hatte vor allem auf der letzten Länge noch einmal alles hineingeworfen und gut dagegen gehalten. Im Halbfinale hatte er mit 2:08,85 Minuten den österreichischen Rekord geknackt.
Gold ging an den Briten Filip Nowacki in 2:07,70 Minuten, knapp vor dem Niederländer Caspar Corbeau (2:08,78 Minuten) Die beiden hatten sich früh abgesetzt, acht Hundertstel entschieden.
Neuerlich aufgezeigt hat Schwimm-Ass Christian Giefing. Der erst 18-Jährige ist am Donnerstag souverän ins Finale über 200 Meter Kraul geschwommen. Mit 1:45,47 Minuten hatte Österreichs großes Schwimm-Talent seinen Halbfinal-Lauf sogar gewonnen, sich 16 Hundertstel von Tomas Navikonis aus Litauen und 25 Hundertstel vor Lucas Henveaux aus Belgien durchgesetzt. Einziger Wermutstropfen: Die Zeit war langsamer als im Vorlauf am Donnerstagvormittag (1:44,96 Minuten).
Allerdings bedeutete sie den klaren Finaleinzug als Gesamt-Fünfter der Halbfinals. Schnellster war der rumänische Top-Schwimmer David Popovici mit 1:44,56 Minuten, vor dem Deutschen Lukas Martens (1:44,79 Minuten). Das Finale mit Giefing steigt nun am Freitagabend.