Real Madrid hat beim 2:1 gegen Espanyol Barcelona einen erfolgreichen Liga-Auftakt gefeiert. Jude Bellingham (9.) und der 25-Millionen-Neuzugang Carlos Espi (90.) treffen für die Königlichen. Nach Abpfiff dreht sich aber vieles um Vinicius Junior.
Trainer Jose Mourinho nimmt seinen Offensivstar öffentlich in Schutz. "Viní ist kein Heiliger, aber was sie ihm antun, ist zu viel", sagt der Portugiese. Mourinho erkennt sogar ein wiederkehrendes Muster im Verhalten gegnerischer Fans und spricht von "Mobbing".
Gleichzeitig nimmt Mourinho auch Vinicius selbst in die Pflicht. Der 26-Jährige müsse seine Emotionen besser kontrollieren. Der Real-Coach habe ihm sogar geraten, bei einem möglichen Treffer darauf zu achten, wie er diesen bejubelt.
Auch die spanische Presse sieht das Verhalten des Brasilianers kritisch. "Marca" spricht von einer schwachen Vorstellung und bemängelt, dass sich Vinicius immer häufiger auf unnötige Aktionen und Auseinandersetzungen einlasse. Real benötige wieder jene Version des Flügelstars, die sportlich den Unterschied macht.
Vinicius spielt seit 2018 für Real und kommt auf 128 Tore und 100 Assists in 376 Partien. Erst vor wenigen Tagen verlängerte er seinen Vertrag langfristig bis 2032. Mourinho macht nun deutlich, dass er seinen Star schützen, gleichzeitig aber auch dessen Verhalten in den Griff bekommen will.