Mobilfunkbetreibe investieren riesige Summen in LTE

Zwei Milliarden Euro haben A1, Drei und T-Mobile alleine in die Frequenzbänder investiert, über die die Österreicher LTE auf das Handy bekommen. Das zahlt sich vor allem für die Kunden aus.

Seit der Auktion der Frequenzen Ende 2013 – rund die Hälfte der in Österreich verfügbaren Frequenzen wurden versteigert – flossen weitere Millionen in den Netzausbau. Erst kürzlich wurden weitere Frequenzen für LTE freigegeben. Davon profitieren die Kunden, denn vor allem jene in zuvor schlecht versorgten ländlichen Gebieten können schneller auf ihren Mobilgeräten surfen.

Der große Vorteil von LTE ist aber, dass es auf den bestehenden Mobilfunkstrukturen der Anbieter aufbaut. Dadurch muss keine neue Infrastruktur errichtet, sondern diese lediglich technisch adaptiert werden. Sind die Netze erst in Vollbetrieb, darf sogar mit Kosteneinsparungen spekuliert werden. Bis dahin dauert es aber noch ein Stück. Bei der LTE-Versorgung ist für A1, Drei und T-Mobile nicht Schluss. A1 hat zu Jahresbeginn alle Kunden ohne Aufpreis ins LTE-Netz geholt, um ihnen schnellere Reaktionszeiten zu bieten.

Zeitgleich wird am Tempo gearbeitet – in vielen Regionen wurde der LTE-Speed bereits verdoppelt. T-Mobile baut das Netz dort aus, wo es Bedarf gibt. 300 Millionen werden dafür investiert. Hinter den Kulissen laufen bereits Vorbereitungen für den LTE-Nachfolger 5G. Drei versorgt 98 Prozent der Bevölkerung mit LTE. Die Umsetzung von LTE Advanced macht das mobile Netz künftig für alle Kunden noch ein Stück schneller.

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