IT-Lexikon

Moderne IT-Begriffe: Diese drei solltest du kennen

Wer sein Unternehmen sicher und stabil betreiben will, sollte zumindest die wichtigsten Begriffe einordnen können. Wir haben drei Beispiele für dich.
Mario Kobas
16.02.2026, 09:30
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Die IT-Welt entwickelt sich rasant. IT-Experten arbeiten täglich mit Begriffen, die man oft hört, aber selten wirklich erklärt bekommt. Sie helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Gemeinsam mit dem IT-Experten techbold stellen wir dir drei IT-Begriffe vor, die in fast jedem Unternehmen eine zentrale Rolle spielen – verständlich erklärt und ohne Fachchinesisch.

1. XDR: die vernetzte Sicherheitszentrale für dein Unternehmen

XDR (Extended Detection and Response) geht einen entscheidenden Schritt weiter als klassische Sicherheitslösungen. Statt einzelne Geräte oder Systeme isoliert zu überwachen, verbindet XDR mehrere Sicherheitsbereiche miteinander. Zum Beispiel Laptops, PCs, Server, E-Mail, Cloud-Dienste und Netzwerk.

Einfach gesagt:
XDR sieht das große Ganze.

Bild: Dragos Condrea

Wenn ein Angriff startet – etwa über eine Phishing-Mail – erkennt XDR nicht nur die E-Mail selbst, sondern verfolgt automatisch, was danach passiert:
Wurde ein Gerät infiziert? Greift jemand auf Daten zu? Bewegt sich der Angriff weiter im Netzwerk?

Der Vorteil für Unternehmen:

  • Angriffe werden früher erkannt
  • Zusammenhänge werden automatisch analysiert
  • Sicherheitsvorfälle lassen sich schneller und gezielter stoppen

Kurz gesagt: XDR ist keine einzelne Alarmanlage, sondern eine zentrale Sicherheitsleitstelle, die alle Warnsignale zusammenführt und verständlich auswertet.

Bild: ALEX GOTTER

2. IDS: Der Wachhund im Netzwerk

Ein IDS (Intrusion Detection System) überwacht den Datenverkehr im Unternehmen und erkennt ungewöhnliche oder verdächtige Aktivitäten.

Dabei gibt es zwei Varianten:

  • NIDS (Network-based IDS): überwacht den gesamten Netzwerkverkehr
  • HIDS (Host-based IDS): überwacht einzelne Server oder Systeme

Ein IDS greift nicht aktiv ein, sondern schlägt Alarm, sobald etwas vom Normalbetrieb abweicht. So können Angriffe oder Fehlkonfigurationen frühzeitig erkannt werden – bevor es zu Ausfällen oder Datenverlust kommt.

Bild: envato

3. ITIL: Der Leitfaden für eine funktionierende IT

ITIL (Information Technology Infrastructure Library) ist kein Tool, sondern ein international anerkannter Best-Practice-Standard für IT-Service-Management.

ITIL sorgt für:

  • klare Abläufe
  • definierte Zuständigkeiten
  • stabile und nachvollziehbare Prozesse

Von der Planung über den täglichen Betrieb bis zur kontinuierlichen Verbesserung hilft ITIL, IT-Services verlässlich und effizient zu betreiben.

Kurz gesagt: Weniger Improvisation, mehr Struktur und deutlich weniger Störungen im Alltag.

Bild: techbold

Du musst nicht jeden IT-Begriff im Detail kennen, entscheidend ist, dass du einen Partner hast, der sie richtig einsetzt.

Ob IT-Security, Cloud-Lösungen, Helpdesk, Netzwerke oder Managed Services: techbold unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen mit praxisnahen Lösungen, die mit dem Unternehmen mitwachsen.

Du willst mehr lernen?

Diese Begriffe begegnen dir in der IT-Welt ebenfalls immer häufiger:

·    2-Faktor-Authentifizierung (2FA)

·    Security Operations Center (SOC)

·    Incident Response

In der IT gibt es viele essenzielle Begriffe, die für dich, dein Unternehmen und dessen Sicherheit entscheidend sind.
Wenn du tiefer einsteigen willst, hilft dir das IT-Lexikon von techbold – klar erklärt, praxisnah und ohne Fachchinesisch.

Hier geht’s zum Lexikon.

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