Seit Februar ist der Impfstoff Novavax auch in Österreich verfügbar. Das Interesse für den Tot-Impfstoff hielt sich allerdings in Grenzen. Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat am Freitag einen Bericht über das Vakzin veröffentlicht. Demnach könnte das Risiko für Herzmuskelentzündung größer sein als bei anderen Impfstoffen.
Demnach waren bei Versuchspersonen, die den Impfstoff erhielten, sechs Fälle von Herzmuskelentzündung aufgetreten. Bei der Gruppe, die nur ein Placebo erhielt, war es nur ein Fall. Insgesamt nahmen 40.000 Menschen an den Studien teil.
"Die Identifizierung mehrerer Fälle, die möglicherweise mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht werden", gebe "Anlass zur Sorge", erklärte die FDA. Demnach könnte das Risiko einer sogenannten Myokarditis bei Novavax höher sein als bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna.
Der Novavax-Impfstoff ist bereits in zahlreichen europäischen Ländern zugelassen. Die Behörden hatten ursprünglich die Hoffnung, dadurch impfskeptische Menschen doch noch von der Corona-Impfung überzeugen zu können.