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Mohameds Entführer gesteht auch Mord an Elias (6)

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:16

Nachdem der Tod des Flüchtlingsbuben Mohamed, der von einem 32-Jährigen entführt und ermordet worden sein soll, hat der Täter Silvio S. auch den Mord an einem zweiten Kind gestanden. Beide Opfer wurden sexuell missbraucht. Den mutmaßlichen Mörder selbst dürfte seine Mutter verraten haben, die ihn auf Fahndungsfotos erkannte. Indes laufen die Ermittlungen, ob auch ein 5-jähriges Mädchen dem Mann zum Opfer gefallen sein könnte.

Nachdem der Tod , der von einem 32-Jährigen entführt und ermordet worden sein soll, hat der Täter Silvio S. auch den Mord an einem zweiten Kind gestanden. Beide Opfer wurden sexuell missbraucht. Den mutmaßlichen Mörder selbst dürfte seine Mutter verraten haben, die ihn auf Fahndungsfotos erkannte. Indes laufen die Ermittlungen, ob auch ein 5-jähriges Mädchen dem Mann zum Opfer gefallen sein könnte. 

In Berlin schwand am Donnerstag die letzte Hoffnung, den vor vier Wochen entführten Flüchtlingsbuben Mohamed noch lebend zu finden. Der mutmaßliche Mörder, ein 32-Jähriger, wurde am Donnerstag festgenommen und am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Im Kofferraum des Autos des Verdächtigen fand die Polizei die Leiche des Kindes in einer Wanne. Mohamed war in einer Registrierungsstelle für Flüchtlinge in Berlin-Moabit entführt worden.

Update im Fall Mohamed: Der Tatverdächtige hat ausgesagt, den 4jährigen schon am 2.10. kurz nach der Entführung getötet zu haben. (1/2) ^ok
— Polizei Berlin (@polizeiberlin)


Er hat außerdem erklärt, auch den vermissten 6jährigen Elias aus Potsdam getötet zu haben. Unsere Brandenburger Kollegen ermitteln.(2/2) ^ok
— Polizei Berlin (@polizeiberlin)

Mutter verriet Verdächtigen

Nach der Entführung des vierjährigen Kindes am 1. Oktober fahndete die Polizei intensiv mit Video- und Bild-Aufnahmen nach dem Verdächtigen. Den entscheidenden Hinweis lieferte schließlich die Mutter des mutmaßlichen Entführer - sie lebte mit dem Mann gemeinsam in Niedergörsdorf einige Kilometer von Berlin entfernt. Sie hatte ihren Sohn auf den Fahndungsfotos erkannt.

Grauenvoller Verdacht bestätigt

Der Mann ist auch für eine zweite Kindesentführung verantwortlich, wie wenig später bekannt wurde:  Silvio S. gestand auch den Mord an den sechsjährigen Elias aus Potsdam. Der Bub war beim Spielen in einer Sandkiste vor dem Wohnhaus seiner Mutter am 8. Juli spurlos verschwunden.

Tagelang wurde das Gebiet durchkämmt. Auch eine Belohnung von 50.000 Euro führte zu keinen brauchbaren Hinweisen. Nuns gestand Silvio S. laut "Bild" die grauenhafte Tat und erklärte, er habe ihn in einer Schrebergartensiedlung verscharrt. Auch in diesem Fall wurde das Kind missbraucht. 

Am späten Nachmittag entdeckten die Ermittler ein Paket auf dem Gelände, auf dem die Leiche vermutet wird. Darin könnte sich die Leiche des Kindes befinden. Der Stabsleiter der Polizei Brandenburg, Michael Scharf, zu "bild.de": "Darin kann sich durchaus der Elias befinden."

Weitere Tote?

Nachdem bekannt wurde, dass S. auch für den Mord an Elias verantwortlich ist, ermitteln die Behörden, ob er auch noch mit einem weiteren Mordfall in Verbindung stehen könnte. Die 5-jährige Inga verschwand am 2. Mai, möglicherweise fiel auch sie dem 32-Jährigen zum Opfer. 

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