Unmittelbar vor der Abreise in Trainingslager ins türkische Belek am Montag zog sich der 23-Jährige im Training einen Bruch des rechten Sprunggelenks und einen Riss des Syndesmosebandes zu. Strunz sei bereits bei Rapid-Teamarzt Dr. Lukas Brandner im Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus operiert worden.
Auf Strunz kommt nun aber eine lange Reha-Phase zu. Klub-Angaben zufolge muss der 23-jährige Offensivspieler mehrere Monate pausieren.
"Diese Verletzung kommt zu einem sehr schlechten Zeitpunkt und ist mental für mich natürlich richtig schlimm", meinte Strunz, der trotzdem bereits in die Zukunft blickte. "Ursprünglich hatte ich eine noch schwerere Verletzung befürchtet, ab sofort heißt es für mich alles reinzuhauen, um möglichst rasch wieder dabei sein zu können", ergänzte der 23-Jährige und betonte, die Unterstützung des Vereines zu haben. "Das hilft mir, die Nerven nicht wegzuschmeißen und weiterzumachen. Ich werde besser als zuvor zurückkommen", ist Strunz überzeugt.
Ohne den talentierten Offensivspieler steht am Samstag (14 Uhr) am Rapid-Trainingsgelände beim Ernst-Happel-Stadion das erste Testspiel der Vorbereitungsphase auf dem Programm. Es geht gegen Regionalliga-Klub Wiener Sport-Club. Der Eintritt ist frei, es werden allerdings Spenden zugunsten des während eines Spiels kollabierten Sport-Club-Kapitäns Philip Dimov gesammelt.