Monster Mensch: Tausende Fische ersticken in See

Am Montagmorgen bot sich den Einwohnern von Bangalore in Indien ein schauerlicher Anblick: Auf dem Ulsoor-See, mitten in der Stadt, trieben tausende Fische tot an der Wasseroberfläche. Die Bewohner von Indiens IT-Metropole machen der Stadtverwaltung schwere Vorwürfe. Abwässer würden ins Wasser gelangen, weshalb die Fische qualvoll ersticken, so die zornigen Bürger.

 

Bangalore ist die drittgrößte Stadt Indien und das Herz von Indiens boomender IT-Industrie. Bei allem Geld, das durch den Aufschwung kommt, bleibt die Natur auf der Strecke. Mitten in der Stadt ist der Ulsoor-See und sein Fischmassensterben ein schreckliches Zeugnis der Versäumnisse. Weil der See nicht ausrechend instand gehalten werde, so die Bürger, rinnen Abwässer in das Biotop. Dadurch würde der Sauerstoffgehalt des Wassers extrem absinken, die Fische ersticken qualvoll. 

See trat über die Ufer, flutete Stadt mit Schaum

Schon in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu Umwelt-Katastrophen, die fast schon apokalyptische Ausmaße annehmen. Im vergangenen Jahr ging der Varthur-See über, statt Wasser verteilte sich steifer Schaum quer über die Stadt (siehe Video unten), so verschmutzt war das einst reine Wasser. Der Varthur gilt heute als der dreckigste See der Stadt.  

See stand in Flammen

Einige Monate davor fing ein anderer See Feuer! Das Wasser war mit Waschmittel, Öl und Fett so angereichert, dass es plötzlich entzündete. 

 

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