Mordversuch mit Puppe in Badener Park nachgestellt

Am 20. September attackierte ein junger Asylwerber einen Mann im Bahnhofspark Baden mit einem Messer. Der Mordversuch wurde am Mittwoch rekonstruiert.

Die Tat schockierte: Am 20. September hatte wie berichtet ein 20-jähriger Asylwerber aus Afghanistan auf einen gleichaltrigen Landsmann eingestochen, ihn im Gesicht verletzt.

Der Afghane hatte eine Zigarette von seinem Kontrahenten haben wollen, obwohl das Opfer ihm eine gab, lief der Angreifer dem Mann nach, zückte ein Messer und stach gegen den Kopf des jungen Mannes, der eine Schnittwunde an der Wange erlitt.

Einem zweiten Angriff konnte der Leichtverletzte entkommen, er flüchtete vom Tatort. Beamte konnten den Verdächtigen widerstandslos noch im Bahnhofspark festnehmen.

Bei der Polizeieinvernahme gab der Angreifer an, in Mordabsicht gehandelt zu haben.

Der Afghane soll an einer psychischen Erkrankung leiden, war wegen schwerer Körperverletzung (Waffe damals: Glasflasche) im Jänner 2017 festgenommen und im April 2017 verurteilt worden. Nach seiner Haftentlassung stach der Mann erneut zu.

Auf Anordnung des Gerichts Wr. Neustadt fand am Mittwoch nun die Tatrekonstruktion statt. Die U-Haft des Tatverdächtigen (es gilt die Unschuldsvermutung) wurde laut "Kurier" in eine "vorläufige Anhaltung" umgewandelt. Beim Prozess (Termin steht noch nicht fest) wird die Staatsanwaltschaft wohl eine Einweisung in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher beantragen.

(wes)

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Christoph BadeltGood NewsNiederösterreich

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