Motor fällt aus, Grazer Pilot muss in Feld notlanden

Der Pilot des Leichtflugzeuges musste improvisieren. (Symbolbild)
Der Pilot des Leichtflugzeuges musste improvisieren. (Symbolbild)Getty Images
Im Grazer Umland entging ein Pilot am Dienstag nur haarscharf einer Katastrophe. Während des Steigfluges fiel der Motor seines Leichtflugzeuges aus. 

Mit Geschick und etwas Glück konnte ein erfahrener Pilot (67) am Dienstag eine Tragödie abwenden. Der 67-Jährige startete sein Leichtflugzeug vom Flughafen Graz, doch nur wenige Sekunden später sah er sich mit einer äußerst unangenehmen Situation befasst. Denn noch während des Steigfluges fiel der Motor aus, der Pilot musste improvisieren. An Bord befand sich neben dem Steuermann auch der 38-jährige Co-Pilot.

Der erfahrene Pilot (67) und sein Copilot (38) starteten ihr Leichtflugzeug vom Flughafen Graz in Richtung Slowenien. Gegen 08.16 Uhr setzte in einer Seehöhe von zirka 2.500 Fuß (762 Meter) der Motor des Flugzeuges aus. Die Piloten entschieden sich, das Leichtflugzeug im Bereich des Kaiserwaldes, parallel zur A9 verlaufend, auf einem Acker zu landen.

Nach Landung überschlagen

Dieses Landemanöver gelang den beiden Piloten, jedoch überschlug sich das Flugzeug kurz vor dem Stillstand und landete auf der Pilotenkanzel. Beide Piloten befreiten sich unverletzt und selbstständig aus dem Cockpit. Einsatzkräfte der Feuerwehr (Wundschuh und Flughafen Graz) sowie die Einsatzleiter des Flughafens Graz begaben sich zum Einsatzort.

Die Flugunfallkommission gab das erheblich beschädigte Leichtflugzeug um 09.30 Uhr zur Bergung frei. Der Grund des technischen Defekts steht derzeit noch nicht fest.

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