Schock in Amstetten (NÖ): Am Mittwoch, 5. August 2026, wurden Bedienstete der Polizeiinspektion Amstetten auf einen Motorradlenker (28) bei der Kreuzung Stadionstraße/Ybbsstraße aufmerksam. Im weiteren Laufe des Abends kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall.
Bereits gegen 20.25 Uhr wurden die Bediensteten auf den Motorradlenker aufmerksam – er sei an einer stehenden Kolonne vorbeigefahren und habe sich zuerst zum Linksabbiegen eingereiht, sei dann aber nach rechts gefahren.
Auf der Dammstraße bemerkte dann eine weitere Polizeistreife das Motorrad – wegen weit überhöhter Geschwindigkeit. Der Motorradlenker sei in die Schubertstraße eingebogen, die Polizeibediensteten folgten in dieselbe Straße.
Als die Bediensteten einbogen, bemerkten sie eine Verkehrsunfallstelle im Kreuzungsbereich der Schubertstraße und Siedlungsstraße – der Motorradfahrer krachte mit einem Pkw-Lenker (42) zusammen, der aus der Siedlungsstraße kam und vorrangberechtigt gewesen sein soll.
Der Motorradfahrer stürzte und kam circa 20 Meter weiter unter einem abgestellten Auto zum Liegen. Sein Helm lag circa 100 Meter von der Kollisionsstelle entfernt auf der Straße.
Die Polizeibeamten, eine diplomierte Gesundheits- und Pflegekraft und zwei Ärzte kümmerten sich um die Erstversorgung. Als das Notarztteam eintraf, übernahmen sie die weitere medizinische Versorgung.
Der Motorradfahrer wurde unter fortdauernden Reanimationsmaßnahmen in das Landesklinikum Amstetten transportiert. Dort verstarb er gegen 21.50 Uhr. Der Pkw-Fahrer und seine Beifahrerin (41) erlitten keine Verletzungen, aber einen leichten Schock. Sie wurden vom Rettungsteam versorgt.
Bei dem Motorradfahrer seien Suchtmittel gefunden und sichergestellt worden. Der 28-Jährige soll zum Unfallzeitpunkt keinen gültigen Führerschein gehabt haben, eine Lenkberechtigung für die Klasse A habe er nie besessen.