Darum ist der Mount Everest jetzt so gefährlich

Erneut ist ein Bergsteiger am Mount Everest ums Leben gekommen. Er ist damit der elfte Tote in dieser Saison - mehr als normalerweise und das hat einen Grund.
Nächstes Bergsteiger-Drama am Mount Everest! Der 62-jährige Christopher Kulish starb während des Abstiegs vom höchsten Berg der Welt (8.848 Meter).

Damit ist der US-Amerikaner bereits der elfte Tote in dieser Saison. Erst wenige Tage zuvor war ein Brite ebenfalls beim Abstieg vom Gipfel gestorben.

Zuvor hatten schon ein 55-jähriger US-Amerikaner, zwei indische Frauen im Alter von 53 Jahren sowie ein 27-jähriger Inder die Rückkehr ins Tal nicht überlebt.

Da am "Dach der Welt" derzeit günstige Wetterbedingungen herrschen, kommt es aktuell zu einem riesigen Ansturm auf den Mount Everest. Neben erfahrenen Bergsteigern wollen auch viele Laien den Berg erklimmen.

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Warzeiten in der "Todeszone"

Doch viele Bergsteiger unterschätzen den Weg zum und vom Gipfel des Berges. Aufgrund der guten Wetterlage kommt es zudem in der sogenannten "Todeszone" zu langen Wartezeiten.

Diese "Todeszone" beginnt ab einer Höhe von 7.000 Metern Höhe - eine extreme Belastung für den Körper, der dort unter Sauerstoffmangel leidet.

Bleibt man zu lange in dieser Zone, setzt die Höhenkrankheit ein, die zu Kopfschmerzen, Schwindel und Lungenödemen führen kann.

Steirer stirbt am Everest

Zwar könnten die Bergsteiger bei dieser Krankheit den Gipfel noch mit aller Kraft erreichen, der Abstieg gleiche aber dann einem regelrechten Glücksspiel.

Unter den elf Toten ist auch ein Österreicher. Der Steirer Ernst L. kam ebenfalls beim Abstieg auf rund 8.600 Metern ums Leben – "Heute.at" berichtete.



(wil)

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