Mozart soll Drogen-Dealer vom Bahnhof vertreiben

Klassische Musik gegen die Drogenszene.
Klassische Musik gegen die Drogenszene.Bild: Daniel Schreiner, iStock
Der Bahnhof in Wr. Neustadt ist trotz Schutzzone ein Drogen-Hotspot. Die ÖBB gehen jetzt ungewohnte, aber bewährte Wege.
Am Bahnhof in Wr. Neustadt gibt es jetzt klassische Musik zu hören, die Klänge von Mozart, Wagner, Schubert oder Bach sollen aber nicht nur für angenehme Stimmung sorgen – sie sollen, wie die "NÖN" berichten, Drogendealer nerven und auf Dauer vertreiben.

Denn Studien beweisen: Klassische Musik ist für die meisten Menschen zwar anfangs sehr angenehm, wird man aber dauerhaft damit beschallt, kann das ganz schön nerven. Mit der Maßnahme wollen die ÖBB vor allem die Drogenkriminalität beim Eingangsbereich eindämmen.

Denn obwohl der Bahnhof schon zur Schutzzone erklärt wurde und die Polizei ihre Präsenz erhöhte, tummelten sich dort immer wieder Dealer herum und es kam zu Zwischenfällen – "Heute" berichtete mehrmals. In anderen Städten fruchteten derartige Maßnahmen bereits, auch in Wr. Neustadt soll die klassische Musik bereits erste Wirkungen zeigen.

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