Mückstein entschuldigt sich jetzt bei allen Österreichern

Beim Lockdown-Showdown und dann noch einmal im Nationalrat, Gesundheitsminister Mückstein entschuldigte sich für das Corona-Chaos der Regierung.

Es war 10.15 Uhr, als Bundeskanzler Alexander Schallenberg, Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, Tirols Landeshauptmann Günther Platter und der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, am Tiroler Achensee die Lockdown- und Impfpflicht-Bomben platzen ließen.

Noch vor Ende der Pressekonferenz eilte der eigens dafür angereiste Mückstein aber mit Verweis auf einen wichtigen Termin schon wieder davon. Wohin er so dringend musste? Der Gesundheitsminister kofferte die rund 500 Straßenkilometer wieder zurück nach Wien, um vor dem (spärlich besetzten) Nationalrat die neuen Lockdown-Maßnahmen offiziell vorzustellen und um die Unterstützung der Parteien zu bitten.

Dort stellte er die Eckpunkte der neuen Verordnung vor und appellierte: "Es ist enorm wichtig – auch wenn wir unterschiedliche Standpunkte haben – erst einen gemeinsamen Nenner finden und dann alle an einem Strang ziehen." Genau das hatte die türkis-grüne Bundesregierung in den letzten Tagen und Wochen ganz und gar nicht zu Wege gebracht.

Zweifache Entschuldigung

Das weiß auch der Grüne Ressort-Chef. Als einziger der Regierungsriege zeigte er schon bei seinem Presseauftritt am Vormittag Schneid und bat die Bürger Österreichs mit deutlichen Worten um Entschuldigung für das türkis-grüne Chaos. Vor dem Nationalrat sprach er das noch einmal aus: "Und auch hier sage ich es: Wenn wir als Bundesregierung in den vergangenen Wochen diesem Anspruch nicht gerecht wurden, dann möchte ich mich hierfür auch hier entschuldigen."

Seine Ansprache beendete er mit einem weiteren Appell an jeden von uns: "Halten Sie sich bitte an die Maßnahmen, gehen Sie impfen, erneuern sie damit Ihren Schutz. Nur gemeinsam schaffen wir diesen Weg aus der Pandemie."

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