Mückstein erteilt "Grünem Pass" eine Abfuhr

Gesundheitsminister Mückstein will sich lieber auf andere Projekte konzentrieren
Gesundheitsminister Mückstein will sich lieber auf andere Projekte konzentrieren"Heute"-Montage: ALEX HALADA / Johann Schwarz / SEPA.Media / picturedesk.com
Neo-Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein erteilt dem "Grünen Pass" eine Absage. Zuerst müsse die Lage in den Spitälern entschärft werden.

Der "Grüne Pass" ist eine wesentliche Grundlage für mehr Reisefreiheit und eine Chance für Luftfahrt und Tourismus. Deshalb setzt Österreich derzeit alles daran, ihn bereits Ende Mai – einen Monat vor der geplanten Einführung in der EU – umzusetzen ("Heute" hat berichtet). Neo-Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein versteht die Eile nicht.

Keine große Party im Sommer?

Der Mediziner warnt hingegen im Interview mit Puls24 davor, "von der großen Party im Sommer zu reden". Österreich habe zuvor noch einiges zu tun. Priorität habe, die "fürchterliche Situation auf den Intensivstationen" zu lösen. Auf dem Weg in den Sommer müssten "alle gemeinsam zusammenstehen […] und mitmachen".

Generell begrüße er den Plan eines "Grünen Passes", dieser mache aber nur in einem EU-weiten Kontext Sinn, so Mückstein. Deshalb müsse man auf die Vorgaben der Europäischen Union warten, bevor man ihn in Österreich umsetzt

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