Mückstein warnt: "Öffnen heißt mehr Tote"

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com
Gesundheitsminister Mückstein kündigt bereits jetzt an, wann er "unpopuläre Entscheidungen" treffen wird.

Der neue Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein steht Öffnungen generell eher skeptisch gegenüber. Angesichts der dramatischen Lage auf den Intensivstationen, insbesondere in Wien, ist das durchaus verständlich. Im Interview mit "Puls24" zeigt er sich deutlich erleichtert darüber, dass sich Wien und Niederösterreich für einen verlängerten Lockdown entschieden haben.

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Anders ist das in Vorarlberg, wo nach den Öffnungen Mitte März die Zahlen durch die Decke schießen. Doch jedes Land geht nun Mal unterschiedlich damit um. Noch ist es aber noch nirgends so weit, dass der Bund eingreifen müsste. Die Entwicklung im Burgenland wird man jedenfalls "sehr genau anschauen."

Öffnen heißt mehr Tote

Vor allem der Anstieg in Vorarlberg würde aber auch zeigen: "Öffnen heißt mehr Kranke – heißt mehr Tote." Es sei deswegen nur so lange Ländersache, bis die Intensivstationen so voll sind, dass Menschen deswegen sterben. Was, wenn dieser Punkt erreicht ist? "Dann werde ich unpopuläre Entscheidungen treffen", kündigt der Gesundheitsminister an.

Und rechtfertigt: "Ich als Gesundheitsminister bin dazu da, Leben zu schützen." Dazu wird schon bald außerdem schon bald die Impfung von unter 16-Jährigen zählen. Eine Corona-Impfung für über 12-Jährige? "Das erwarten wir fürs vierte Quartal."

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