Polizeiautos vor G7-Gipfel abgefackelt – Täter flüchtig

Acht Polizeiwagen sind kurz vor dem G-7-Gipfel ausgebrannt.
Acht Polizeiwagen sind kurz vor dem G-7-Gipfel ausgebrannt.Peter Kneffel / dpa / picturedesk.com
Acht Polizeiautos wurden in München vor dem G7-Gipfel angezündet und brannten zum Teil völlig aus. Die Suche nach den Tatverdächtigen läuft.

Am Sonntag startet der G7-Gipfel im Schloss Elmau in Garmisch-Partenkirchen. Am Mittwoch wurden in München gleich mehrere Polizeiautos angezündet. Insgesamt brannten acht Fahrzeuge der Exekutive. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, waren Grillanzünder auf den Reifen die Brandursache. Es handelt sich also klar um Brandstiftung.

Laut Polizeisprecher waren die Autos in einer eigenen Parkzone in der Hochstraße am Kulturzentrum Gasteig im Stadtteil Haidhausen abgestellt – vor einem Hotel, in dem Einsatzkräfte für den G7-Gipfel untergebracht waren. 

Fahndung mit Hubschrauber

Die Polizei fahndet mit einem Hubschrauber nach den Tatverdächtigen. Verletzt wurde bei den Bränden niemand. Den Schaden schätzten die Beamten auf eine Höhe im sechsstelligen Bereich.

Franz Haslbeck vom Protest-Bündnis "Stop G7 Elmau" distanzierte sich explizit von dem mutmaßlichen Brandanschlag. Er gehe davon aus, dass keine Organisation aus dem Bündnis involviert gewesen sei, wie er gegenüber der Deutschen Presse-Agentur betonte. "Stop G7 Elmau" stehe laut seinen Angaben für friedlichen Protest.

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