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Muki-Präparate lassen Hoden erkranken

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:01

Große Muskeln wollen wohl die meisten Männer haben, doch zu welchem Preis? Wer glaubt, seinen Mukis mit illegalen Testosteron-Präparaten wachsen lassen zu müssen, erhöht sein Krebsrisiko merklich. Auch Organstörungen, Akne und Kopfschmerzen zäheln zu den Folgen.

Große Muskeln wollen wohl die meisten Männer haben, doch zu welchem Preis? Wer glaubt, seinen Mukis mit illegalen Testosteron-Präparaten wachsen lassen zu müssen, erhöht sein Krebsrisiko merklich. Auch Organstörungen, Akne und Kopfschmerzen zählen zu den Folgen. 

Es wird wärmer, der Traum von einem schönen Körper ist besonders im Sommer omnipräsent. Während Frauen nach einer schlanken Figur streben, wollen Männer Muskeln - je mehr, desto besser. Um den Weg zum Traumkörper etwas abzukürzen, greifen einige zu illegalen Präparaten. Mit verheerenden Folgen, wie eine Studie in den USA herausfand.
Besonders negativ beeinflusst wird das Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken. Hier ist speziell die Jugend in Gefahr: Wer noch vor seinem 25. Lebensjahr anfängt, illegale Muskelaufbaupräparate wie Steroide zu verwenden, hat ein deutlich höheres Risiko zu erkranken. Im schlimmsten Fall müssen die Hoden amputiert werden.

Auch Nahrungsergänzungsmittel betroffen

Die Studie unter der Aufsicht von Wissenschaftern der Brown University in Rhode Island fand außerdem heraus, dass Männer, die für vier aufeinanderfolgenden Wochen mindestens einmal pro Woche Nahrungsergänzungsmittel mit Kreatin oder Androstendion nahmen, ein 65 Prozent höheres Risiko hatten, zu erkranken.

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